Ranimed antacid Sandoz Filmtabletten dienen zur kurzfristigen Behandlung von saurem Aufstossen, Sodbrennen und Übersäuerung des Magens. Diese Beschwerden können eine Folge von überschüssiger Magensäure sein. Die Wirkung von Ranimed antacid Sandoz liegt nicht darin, Magensäure zu neutralisieren, sondern den Magen daran zu hindern, zuviel Säure zu produzieren. Die Produktion der Magensäure kann durch die Einnahme einer Ranimed antacid Sandoz Filmtablette während mindestens 12 Stunden eingeschränkt werden.

Verschiedene Faktoren können zu saurem Aufstossen, Sodbrennen und Magenübersäuerung beitragen: übermässiges Essen; fehlerhafte Ernährung (z.B. zu fettes Essen); Übergewicht; Bewegungsmangel; Rauchen; übermässiger Alkoholgenuss.

Wo einer oder mehrere dieser Faktoren an Ihren Beschwerden mitbeteiligt sein könnte, sollten Sie nach Möglichkeit Ihre Lebensgewohnheiten ändern.

Bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Ranitidin oder gegenüber einem anderen Bestandteil dieses Arzneimittels darf Ranimed antacid Sandoz nicht eingenommen werden.

Kinder unter 16 Jahren dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, bevor Sie Ranimed antacid Sandoz einnehmen, wenn Sie überempfindlich oder allergisch auf den Wirkstoff Ranitidin sind, Schluckbeschwerden haben, gleichzeitig mit Ihren Magenbeschwerden einen Gewichtsverlust feststellen, mittleren Alters oder älter sind und vorher nie Magenbeschwerden hatten oder wenn sich die Symptome dieser Beschwerden kürzlich verändert haben, wenn Sie an einem Magen- oder Zwölffingerdarm-Geschwür leiden, schwanger sind oder es werden möchten, oder wenn Sie stillen, wenn Sie einen Herzschrittmacher benötigen oder an langsamer Herztätigkeit leiden und wenn Sie an eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion leiden.

Ranimed antacid Sandoz kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen, z.B. gewisser Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, oder wenn Sie stillen, sollen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen, es sei denn, es wird Ihnen vom Arzt bzw. der Ärztin ausdrücklich verordnet.

Erwachsene und Jugendliche über 16 Jahre

Nehmen Sie beim Auftreten der Beschwerden, unabhängig von den Mahlzeiten, 1 Filmtablette ein. Die Filmtabletten sollen mit etwas Wasser ganz geschluckt werden. Wenn die Beschwerden länger als eine Stunde andauern oder wiederkehren, wiederholen Sie die Einnahme. Nehmen Sie nicht mehr als 4 Filmtabletten pro Tag ein.

Die Filmtabletten weisen eine Zierbruchrille auf und sind deshalb nicht zum Teilen geeignet.

Nehmen Sie Ranimed antacid Sandoz nicht länger als 2 Wochen ohne Unterbrechung ein. Sollten sich die Beschwerden während der Behandlung verschlimmern oder nach 2 Wochen Behandlung weiter andauern, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren

Ranimed antacid Sandoz sollen von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren nicht eingenommen werden.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Ranimed antacid Sandoz auftreten:

Gelegentlich kann es zu leichten, meist vorübergehenden Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Durchfall oder Verstopfung, Übelkeit, Hautausschlag oder Veränderungen der Leberfunktionswerte kommen.

Sehr selten können Bewegungsstörungen oder Zittern, Niedergeschlagenheit, Verwirrtheitszustände, verschwommenes Sehen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Haarausfall, Vergrösserung oder Spannungsgefühl in den Brüsten, Milchfluss, Impotenz oder Gelbsucht auftreten. Vereinzelt wurden Blutbildveränderungen beschrieben.

In seltenen Fällen kann eine Allergie auftreten. Wenn Sie nach Einnahme von Ranimed antacid Sandoz plötzlich pfeifenden Atem oder ein Engegefühl in der Brust, Hautausschlag, Aufschwellen der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen feststellen, könnten Sie auf dieses Arzneimittel allergisch sein. Informieren Sie in diesen Fällen sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Wenn Sie sich nach der Einnahme von Ranimed antacid Sandoz unwohl fühlen oder wenn ungewöhnliche Beschwerden auftreten, deren Herkunft Sie nicht kennen, unterbrechen Sie die Behandlung und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin sollte so rasch als möglich unterrichtet werden, falls eine Leberentzündung auftreten sollte. Diese könnte sich über eines oder mehrere folgender Symptome äussern: Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, allgemeines Unwohlsein, Fieber, Juckreiz, Gelbfärbung der Haut und der Augen sowie dunkel gefärbter Urin.

Bei wiederholten Infektionen oder bei unerklärlichen Blutergüssen ist das Arzneimittel abzusetzen und der Arzt bzw. die Ärztin zu informieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Das Arzneimittel in der Originalpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C), vor Feuchtigkeit geschützt und ausser der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

1 Filmtablette enthält den Wirkstoff 75 mg Ranitidin (als Hydrochlorid) und Hilfsstoffe.

In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.

Ranimed antacid Sandoz: 6 und 12 Filmtabletten.

Zulassungsnummer:

55133 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin:

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.

Strichcode-Nummer:

7680551330097, 7680551330103

ATC-Code:

A02BA02