Vifenac 25 enthält den Wirkstoff Diclofenac als Kaliumsalz. Dieser hat schmerzlindernde, fiebersenkende und entzündungshemmende Eigenschaften.

Vifenac 25 eignet sich zur Kurzzeitbehandlung, d.h. zur maximal 3 Tage dauernden Behandlung von: Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen während der Monatsblutung, Schmerzen nach Verletzungen, Fieber bei grippalen Erkrankungen.

Wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagieren oder nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen Schmerz- oder Rheumamitteln, sogenannten nicht-steroidalen entzündungshemmenden Arzneimittel, Atemnot oder allergieähnliche Hautreaktionen hatten;

wenn Sie schwanger sind oder stillen (siehe auch Kapitel «Darf Vifenac 25 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?»);

bei aktiven Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwüren oder Magen-Darm-Blutungen;

bei chronischen Darmentzündungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa);

bei schwerer Einschränkung der Leber- oder Nierenfunktion;

bei schwerer Herzleistungsschwäche;

zur Behandlung von Schmerzen nach einer koronaren Bypassoperation am Herzen (resp. Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine);

bei Kindern unter 14 Jahren. Vifenac 25 Filmtabletten wurde für die Anwendung bei Kindern unter 14 Jahren nicht geprüft.

Während der Behandlung mit Vifenac 25 können im oberen Magen-Darm-Trakt Schleimhautgeschwüre, selten Blutungen oder in Einzelfällen Perforationen (Magen-Darmdurchbrüche) auftreten. Diese Komplikationen können während der Behandlung jederzeit auch ohne Warnsymptome auftreten. Um dieses Risiko zu verringern, verschreibt Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer angewendet werden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie Magenschmerzen haben und einen Zusammenhang mit der Einnahme des Arzneimittels vermuten.

Ältere Patienten können empfindlicher auf das Arzneimittel reagieren als jüngere Erwachsene. Es ist besonders wichtig, dass ältere Patienten eventuelle Nebenwirkungen sofort Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin melden.

In folgenden Situationen dürfen Sie Vifenac 25 nur auf ärztliche Verschreibung und unter ärztlicher Überwachung einnehmen:

wenn Sie gegenwärtig wegen einer ernsthaften Krankheit in ärztlicher Behandlung sind;

wenn Sie früher an einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür erkrankt sind;

wenn Sie bereits einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Venenthrombose hatten, oder falls Sie Risikofaktoren haben (wie hoher Blutdruck, Diabetes, [Zuckerkrankheit], hohe Blutfettwerte, Rauchen); für gewisse ähnlich wirkende Schmerzmittel, die sogenannten COX-2-Hemmer, wurde unter hohen Dosierungen und/oder Langzeitbehandlung ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheit und Schlaganfall festgestellt. Ob dieses erhöhte Risiko auch für Vifenac 25 zutrifft, ist nicht bekannt;

wenn Sie eine Herzkrankheit oder ein Nierenleiden haben, falls Sie Arzneimittel gegen Bluthochdruck (z.B. harntreibende Mittel, ACE-Hemmer) einnehmen oder bei einem erhöhten Flüssigkeitsverlust, z.B. durch starkes Schwitzen; die Einnahme von Vifenac 25 kann die Funktion Ihrer Nieren beeinträchtigen, was zu einer Erhöhung des Blutdrucks und/oder zu Flüssigkeitsansammlungen (Ödemen) führen kann;

wenn Sie ein Leberleiden haben;

wenn Sie mit gerinnungshemmenden Arzneimittel (Blutverdünner, Antikoagulantien) behandelt werden oder an einer Störung der Blutgerinnung leiden;

wenn Sie an Asthma leiden;

wenn Sie Rheumamittel oder andere Schmerzmittel (z.B. Acetylsalicylsäure, Aspirin) einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) anwenden!

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!


Schwangerschaft

Sollten Sie schwanger sein oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie Vifenac 25 nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin einnehmen. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Vifenac 25 nicht eingenommen werden.

Stillzeit

Vifenac 25 sollte während der Stillzeit nicht eingenommen werden, ausser Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat es Ihnen ausdrücklich erlaubt.


Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren

1 Filmtablette bis zu 3-mal täglich mit reichlich Wasser ganz schlucken, vorzugsweise vor dem Essen. Vor der nächsten Einnahme ist ein Abstand von mindestens 4–6 Stunden einzuhalten.

Maximale Tagesdosis

Nehmen Sie nicht mehr als 3 Filmtabletten (75 mg) innerhalb von 24 Stunden ein, ausser auf ärztliche Verschreibung.

Sollten Sie versehentlich mehr Filmtabletten eingenommen haben, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, an Ihre Ärztin.

Nehmen Sie Vifenac 25 nicht länger als 3 Tage und nur zur Behandlung der oben aufgeführten Beschwerden ein. Sollten die Beschwerden anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, damit der Grund abgeklärt werden kann. Eine ernsthafte Krankheit kann die Ursache sein.

Kinder unter 14 Jahren

Vifenac 25 Filmtabletten dürfen bei Kindern unter 14 Jahren nicht angewendet werden. Die Anwendung und Sicherheit von Vifenac 25 Filmtabletten bei Kindern unter 14 Jahren ist bisher nicht systematisch geprüft worden.

Ältere Patienten

Ältere Patienten können empfindlicher auf das Arzneimittel reagieren als jüngere Erwachsene. Es ist besonders wichtig, dass ältere Patienten eventuelle Nebenwirkungen sofort Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin melden.

Halten Sie sich in an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Vifenac 25 auftreten, die unter Umständen einer ärztlichen Behandlung bedürfen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin umgehend und nehmen Sie Vifenac 25 nicht mehr ein, wenn eine oder mehrere der folgenden Erscheinungen bei Ihnen auftreten:

Durchfall, Blähungen, Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen, Übelkeit;

Erbrechen von Blut, Schwarzfärbung des Stuhls;

Ungewöhnliche Müdigkeit, Schwindel, starke Kopfschmerzen, Verwirrtheitszustände;

Hauterscheinungen wie Ausschlag, Juckreiz;

Gelbfärbung der Haut oder der Augen;

Schwellungen im Gesicht, an den Füssen oder den Beinen;

Keuchende Atmung und Kurzatmigkeit;

Schmerzen in der Brust oder Husten;

Blut im Urin.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP.» bezeichneten Datum verwendet werden.

Die Filmtabletten sollen bei Raumtemperatur (15–25 °C) und für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

1 Filmtablette enthält 25 mg Diclofenac-Kalium sowie Hilfsstoffe.

In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 10 Filmtabletten.

Zulassungsnummer:

57458 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin:

Vifor Consumer Health SA, 1752 Villars-sur-Glâne.

Strichcode-Nummer:

7680574580011

ATC-Code:

M01AB05